China setzt sich tatkräftig für den Dopingtest ein

http://2008.sina.com.cn  2008-07-31 23:26:00  cri

  Die zuständigen chinesischen Behörden haben vor kurzem der Öffentlichkeit die Antidoping-Arbeit in China vorgestellt. Um den Sportlern ein faires Wettbewerbsumfeld zu schaffen, setzt sich China tatkräftig für die Doping-Bekämpfung ein. Die Beijinger Spiele sollten eine saubere Olympiade ausrichten.

  Im November 2007 wurde ein Labor für Dopingtest mit den modernsten Anlagen und professionellen Fachkräften in Betrieb genommen. Dort können die Dopingmittel neuester Generation nachgewiesen werden, die speziell gegen den Dopingtest entwickelt sind. Dazu sagte der stellvertretende Direktor des Chinesischen Antidoping-Zentrum Wu Moutian:

  "Wir verwenden nun eine Testmethode, die vom Internationalen Anti-Doping-Institut (WADA) offiziell genehmigt wird. Im Juli erwies sie sich bei der Prüfung der WADA über Test auf Wachstumshormon als sehr wirksam. WADA schätzt die Kompetenz Chinas beim Dopingtest hoch ein. Damit braucht man sich keine Sorgen zu machen. Wir können ein richtiges Testergebnis geben."

  In Vergleich zu den Olympischen Spielen in Sydney und Athen wird die Anzahl der Dopingteste bei den Beijinger Spielen deutlich erhöht. Insgesamt werden 4500 Dopingteste vorgesehen, also um 90 Prozent mehr als sie bei Spielen in Sydney und um 25 Prozent mehr als in Athen. Regulär müssen die Medaillengewinner nach den Wettkämpfen auf Dopingmittel untersucht werden. Aber diesmal die Sportler, die ersten fünf Plätze einlegen, müssen an dem Test teilnehmen. Die dramatische Erhöhung der Anzahl von Dopingtesten durch das Internationale Olympische Komitee beruht darauf, dass Beijing dazu in der Lage ist.

  Als Gastgeber will China garantieren, dass kein Athlet Chinas Dopingmittel nimmt. Wie zu erfahren war hat China bereits mehrere Maßnahmen ergriffen, um das Ziel zu erreichen. Mehr Fachkräfte setzen sich für die Anti-Doping-Arbeit ein. Anfang 2008 wurde in China noch strengere Strafregelung gegenüber gedopten Sportlern erlassen. Dazu sagte der stellvertretende Direktor des Chinesischen Antidoping-Zentrum Zhao Jian:

  "Anfang des Jahres haben wir eine Liste von 2000 chinesischen Spitzensportlern angelegt. Planmäßig wollten wir bei ihnen 4500 Dopingteste außerhalb der Kampfstätten machen."

  Wie zu erfahren war, zeigte sich der Dopingtest bei acht chinesischen Athleten positiv. Außerdem war die Probe eines chinesischen Sportlers beim Test einer internationalen Organisation positiv. Zwei von ihnen spielen in Nationalmannschaften und wurden lebenslänglich gesperrt. Die anderen wurden ebenfalls gemäßder entsprechenden Regelung bestraft.

  Die chinesischen Bemühungen hinsichtlich des Antidopings werden von der WADA und der Internationalen Gemeinschaft positiv bewertet. Der WADA-Präsident John Fahey würdigte während seines China-Besuchs in April die chinesische Anti-Doping-Arbeit sehr.